LIFE AdaptCalaMillor zu den XVII Jornades Espanyoles d’Enginyeria de Costes i Ports

Das LIFE-Projekt AdaptCalaMillor nahm an der XVII. spanischen Konferenz für Küsten- und Hafenbau teil. Diese Veranstaltung, die seit 1992 alle zwei Jahre stattfindet, ist eine Referenzveranstaltung, die führende nationale und internationale Experten aus Universitäten, öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen zusammenbringt. Auf dieser Konferenz werden in Vorträgen und Postersitzungen wichtige Fragen zur Nachhaltigkeit und zum Management von Küstengebieten behandelt. Die Teilnahme von LIFE AdaptCalaMillor ermöglicht den Austausch von Wissen und Erfahrungen über die Anpassung städtischer Strände an den Klimawandel und unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Sektoren und Institutionen im Rahmen einer Strategie der Governance und der aktiven Beteiligung.

Aida Pericàs-Palou, promovierte Wissenschaftlerin des ICTS SOCIB, erläuterte vor mehr als 50 Teilnehmern die bereits durchgeführten und geplanten Governance-Maßnahmen zur Einbeziehung von Interessengruppen und der lokalen Gesellschaft in die Auswahl von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in Cala Millor auf der Grundlage von Natur und Wissenschaft.

Neben der Präsentation in der Sitzung „Klimawandel – Anpassung an die Küsten“ nahm das LIFE-Projektteam AdaptCalaMillor auch mit einem wissenschaftlichen Poster teil, das die historische Entwicklung und die Überwachungsmaßnahmen am Strand von Cala Millor darstellte, der seit dem Abbau seines Dünensystems und der Aufschüttung großer Sandmengen Ende der 60er Jahre in der lokalen Wahrnehmung einen Sedimentverlust verzeichnet. Dieses Phänomen war Anlass für mindestens fünf Regenerierungsmaßnahmen, die letzte im Jahr 2002, bei der mehr als 40.000 m³ Sediment eingebracht wurden.

Seit 1998 ist Cala Millor Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Studien und Küstenbeobachtungsprojekte und damit einer der am stärksten überwachten Strände des Mittelmeers. Im Rahmen dieser Projekte, die von der Forschungsgruppe BALIT der Universität der Balearen initiiert und von Einrichtungen wie IMEDEA und SOCIB fortgeführt wurden, wurden verschiedene Videoüberwachungstechnologien und topografische Vermessungen eingesetzt. Diese umfassende Überwachung hat wertvolle Daten über die zeitliche und räumliche Variabilität der Mittelmeerstrände geliefert, wobei langfristige Trends und ihre Reaktion auf die mit dem globalen Wandel verbundenen Kräfte bewertet wurden.

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